Wir befinden uns in einer Zeit, in der fast alle Arten ausgestorben sind, die Seeschwalben sind als letzte verbliebene Zugvögel noch da, und eine Frau macht sich auf ihnen zu folgen, weil sie ihr alles bedeuten. Warum das so ist, erfahren wir erst nach und nach. Sie ist eine Getriebene, eine Heimatlose und auf einer…

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Charlotte McConaghy: Zugvögel [Rezension]

Wir befinden uns in einer Zeit, in der fast alle Arten ausgestorben sind, die Seeschwalben sind als letzte verbliebene Zugvögel noch da, und eine Frau macht sich auf ihnen zu folgen, weil sie ihr alles bedeuten. Warum das so ist, erfahren wir erst nach und nach. Sie ist eine Getriebene, eine Heimatlose und auf einer verzweifelten Suche, deren Ziel wir nicht genau kennen. Mehrere Erzählstränge bewegen sich aufeinander zu, sodass sich nach und nach ein Bild zusammensetzt.

Es geht um Liebe, Familie, Wurzeln, unser Erbe, dem wir uns nicht entziehen können, und unser Vermächtnis, das wir hinterlassen und das die Welt ein klein wenig verändern oder sie völlig zerstören kann. Es geht um die Wildnis, die innere und die äußere, die einem Angst machen kann, aber letztendlich ein großer Schatz ist.

Das ganze Buch ist, wie das Leben, von dem es erzählt, ein Kampf, ein Gewaltakt und Charlotte McConaghy erzählt unmittelbar, fast körperlich und wild.

Eine absolute Empfehlung an alle, die wie ich viel zu lange gewartet und dieses unglaubliche Buch immer noch nicht gelesen haben.

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